Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

26.03.2017
„Uhr auf Natur“ – Saisoneröffnung in Wanninchen

Frühling in Wanninchen

Die Uhren werden wieder auf Sommerzeit gestellt und das Natur-Erlebniszentrum startet um 10 Uhr mit einer Vernissage zum Fotowettbewerb „Steinreicher Naturpark“ in die neue Saison.

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Niederlausitzer Landrücken
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09.04.2017
Höllische Steine und hängende Moore

Gehrener Teufelsstein © Claudia Donat

RangerErlebnisTour
Die Gehrener Berge warten mit einem in der Luckauer Region erstaunlich bewegten Relief auf. In dem von Wald bedeckten Terrain liegt der größte Findling Südbrandenburgs.

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Ausgezeichnetes Engagement für den Naturschutz

Ein lachender älterer Mann mit Jägerhut, Fernglas und einem Notizbuch in der Natur

Für seine Lebensleistung im Naturschutz wurde Helmut Jentsch am 2. März 2017 die Auszeichnung „Ehrenbeirat 2016“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verliehen.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Biosphärenreservat Spreewald
Niederlausitzer Landrücken Spreewald
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Fotoausstellung: Kranichperspektiven

Eine aufregend abwechslungsreiche Landschaft: Im Zentrum steht ein Schloss mit drei Türmen, weißen Fassaden und roten Dächern. Davor erstreckt sich ein Park: Baumkronen und Büsche in unterschiedlichen Grüntönen wechseln  mit Wiesenflächen, durch die sich Wege schlängeln, und einer Wasserfläche, an deren Ufer ein Pavillon thront. Dahinter "ducken" sich die Häuser des Dorfes, von vielen sind nur die Dächer zu sehen. Wiesen und Gehölzstreifen verbinden mit ausgedehnten Waldfächen, aus denen sich nahe des Horizonts etliche Windkraftanlagen emporrecken. Ein Blickfang ist der See im Rücken des Dorfes: Seine azurblaue Wasserfläche macht dem strahlend blauen Himmel Konkurrenz. Das schräge Sonnenlicht lässt die Farben - grün, blau, weiß und rot - besonders satt erscheinen.

So sehen Kraniche unsere Landschaft! In der Sonderausstellung „Kranichperspektiven“ im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum zeigt der Fotograf Ralph Frank spektakuläre Aufnahmen aus der Vogelperspektive, die er mit einer Drohne aufgenommen hat.

Zu entdecken...

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Frühlingsauftakt: Amphibienwanderung

Im ausklingenden Winter, bei Temperaturen über 6°C und Regen treibt es Amphibien aus ihren Winterquartieren. Erdkröten, Gras- und Moorfrösche treffen als erste und oft zahlreich an den Laichgewässern ein. Die blubbernden Moorfrosch-Männer erregen mit ihrer...

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Gut Ogrosen

Obst- und Gemüsertheke

In Ogrosen wirtschaften vier Bio-Betriebe: ein Milchvieh- und Ackerbaubetrieb, ein Milchschafhof, ein Gemüsebaubetrieb und ein Ziegenhof. Ihre Produkte (Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Gemüse, Getreide) verkaufen sie gemeinsam v.a. auf Berliner Märkten und im...

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Käuzchensteig

Weg durch üppig grünen Wald und Gebüsch

Vom Freilichtmuseum Höllberghof Langengrassau (zur Zeit geschlossen) führt der Rundweg über die Kuppen der eiszeitlichen Endmoräne in den Kessel der Höllenberge. Kiefernheide, Erlenwald, Quellen, Bach, Moor, Wiesen und Eichenwälder wechseln sich ab. Auf...

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Kiefern-Mistel

Sie ist ein eigentümliches Gewächs, Sagen umwoben und mit vielen Heilkräften versehen.

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Naturpark Dahme-Heideseen Naturpark Niederlausitzer Landrücken
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Landfleischerei Kranichturm

Rinder und Schweine werden von der Agrargenossenschaft Goßmar in Freesdorf gezogen, geschlachtet und verarbeitet. Zum Tierbestand gehören auch Heckrinder, eine Rückzüchtung des Auerochsens. Fleisch und Wurst, aber auch Eier und eine Auswahl an Obst und Gemüse...

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Landkreis Dahme-Spreewald schreibt „Umweltpreis 2017“ aus

Erlenbruch im Frühjahr (Foto: Hans Sonnenberg)

Alle drei Jahre wird der Umweltpreis des Landkreises vergeben. Bis zum 31. März sind Bewerbungen gern gesehen.

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Naturpark Dahme-Heideseen Naturpark Niederlausitzer Landrücken
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Niederlausitz-Museum Luckau

Ausstellungsraum

Das Haus selbst erzählt von einer wechselvollen Geschichte. Denn das Museum befindet sich in der Kirche des einstigen Dominikaner-Klosters, das noch bis 2005 als Justizvollzugsanstalt genutzt wurde und heute als Kulturkirche Gäste empfängt.

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Niederlausitzer Rarität: Niederlausitzer Tieflandfichte

Eine düstere Szenerie: Vor wenigen in der Sonne leuchtenden, bunt gefärbten Laubbäumen zeichnen sich die Silhouetten von Nadelbäumen ab. Auf den von Farnen bedeckten Boden im Vordergrund dringt kaum Licht.

Die Niederlausitzer Tieflandfichte unterscheidet sich äußerlich kaum von der Gemeinen Fichte, die in den Mittelgebirgen verbreitet ist. Sie hat kürzere Triebe und Nadeln. Und sie verkraftet die wechselnden Witterungsbedinungen der Niederlausitz, wie Spätfröste...

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Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich Drehna

Männer mit Wathosen im Wasser stehend halten ein Netz mit Fischen darin

Die Teichwirtschaft Fürstlich Drehna bewirtschaftet rund 50 Teiche in der Naturparkregion. Sie hält in erster Linie Spiegelkarpfen, die sie als Satz- und Speisefische verkauft. Der Hofladen in Fürstlich Drehna, der außerdem Forellen, Hecht, Zander und mehr...

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Oldtimer-Museum „Mobile Welt des Ostens“

Eingang zum Museum. Die Gebäudefront  besteht fast ausschließlich aus großen Fenstern. Darüber steht in roten Buchstaben: Ausstellung "Mobile Welt des Ostens".

Mehr als 200 Fahrzeuge und Accessoires des zeithistorischen Abschnittes vom Ende des II. Weltkrieges bis zum Ende der DDR werden hier präsentiert.

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Schlosspark Sonnewalde

Hecken und Wege am Eingang zum Park. Neben einer Informationstafel steht die Sonne - ein Modell des Planetenwanderweges. Über allem erhebt sich eine mit weißen Blüten übersäte große Robinie.

Leider erinnert nur das sogenannte Vorderschloss (Torhaus, Nebengebäude und Ställe) an den einstigen Herrschaftssitz. Heimatstube, Ausstellungsraum und Stadtarchiv sind hier untergebracht. Zu erkunden sind Teile der Wehrmauer, des Wassergrabens und eines...

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Steinreicher Naturpark - Fotos von Einheimischen und Gästen

Bilder, mit denen sich Einheimische und Gäste am Fotowettbewerb des Naturparks Niederlausitzer Landrücken beteiligten, sind vom 26. März bis 31. August 2017 im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen zu sehen. Zum Saisonstart des Zentrums am 26. März wird die Ausstellung um 10 Uhr eröffnet. Dabei werden die besten der von einer Jury bewerteten Aufnahmen ausgezeichnet. Gäste können bis zum Ende der Ausstellung für ihr „Lieblingsbild“ abstimmen.

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Um Fürstlich Drehna spazieren

Zwischen einem gelb blühenden Rapsfeld und einem Eichenwald führt ein Weg ins Bild. Am Wegrand liegt eine Reiher großer, runder Strohballen.

Auf dem Rundweg lässt sich das abwechslungsreiche Umfeld des historischen Schlossensembles erkunden. Hier sind Spuren der Eiszeiten, der Herrschaften von Fürstlich Drehna und zuletzt des Braunkohletagebaus zu entdecken. Die Bergbauseen eröffnen tolle...

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Urig: Auerochsen

Eine Gruppe brauner Rinder blickt neugierig aus dem Bild. Auf dem Kopf tragen sie alle eindrucksvolle, große Hörner. Hinter der Wiese, auf der die Tiere grasen, ist zwischen Bäumen und Sträuchern eine Aussichtsplattform auszumachen.

Zu Füßen des Kranichturms grasen das ganze Jahr hindurch dunkle Rinder. Aus der Nähe betrachtet wirken diese recht wild – nicht zuletzt aufgrund ihrer Respekt einflößenden Hörner. Es handelt sich hier um Heckrinder, die durch Rückzüchtung entstanden und den...

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