Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Tipps & Erlebnisse

01.09.2016
Publikumsliebling der Foto-Ausstellung "Leben im Naturpark"

Die Stimmung eines Sonnenaufgangs an einer Allee alter Eichen bei Muckwar - eingefangen von Alexander Bronk - berührte die Gäste der Fotoausstellung "Leben im Naturpark" ganz besonders. Die Mehrheit der Ausstellungsbesucher wählte dieses Foto zum...

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31.10.2016
Fotowettbewerb "Steinreicher Naturpark"

Ein massiges steinerndes Kreuz steht etwas schief von einem alten Fachwerkhaus und einem hölzernen Bienenstand.

Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken und die Heinz Sielmann Stiftung rufen Amateurfotografen zum Wettbewerb auf: Schicken Sie uns Ihre besten oder originellsten Fotos von Natursteinen im Naturpark. Dank der Eiszeit gibt es davon reichlich im Gebiet – in...

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01.09.2016
Fotoausstellung: Kranichperspektiven

Eine aufregend abwechslungsreiche Landschaft: Im Zentrum steht ein Schloss mit drei Türmen, weißen Fassaden und roten Dächern. Davor erstreckt sich ein Park: Baumkronen und Büsche in unterschiedlichen Grüntönen wechseln  mit Wiesenflächen, durch die sich Wege schlängeln, und einer Wasserfläche, an deren Ufer ein Pavillon thront. Dahinter "ducken" sich die Häuser des Dorfes, von vielen sind nur die Dächer zu sehen. Wiesen und Gehölzstreifen verbinden mit ausgedehnten Waldfächen, aus denen sich nahe des Horizonts etliche Windkraftanlagen emporrecken. Ein Blickfang ist der See im Rücken des Dorfes: Seine azurblaue Wasserfläche macht dem strahlend blauen Himmel Konkurrenz. Das schräge Sonnenlicht lässt die Farben - grün, blau, weiß und rot - besonders satt erscheinen.

So sehen Kraniche unsere Landschaft! In der Sonderausstellung „Kranichperspektiven“ im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum zeigt der Fotograf Ralph Frank spektakuläre Aufnahmen aus der Vogelperspektive, die er mit einer Drohne aufgenommen hat.

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Scharenweise: Saat- und Blässgänse

fliegende Gänse am blauen Himmel

Tausende nordische Gänse flüchten vor dem Winter in Sibirien nach Mitteleuropa. Hauptsächlich Saatgänse (dunkler und schlanker als Graugänse) und Blässgänse (mit auffallendem weißen Schnabelgrund und quergeflecktem Bauch) verweilen ab Ende September im...

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Wintergäste: Singschwäne

Ein Singschwan (erkennbar am gelben Schnabel) läuft flügelschlagend über die Wasseröberfläche eines Teiches. Das gelbe Schilf im _Hintergrund verrät, dass die Aufnahme im Winter gemacht wurde.

Singschwäne aus Skandinavien und dem Baltikum überwintern im Naturpark. Die Vögel suchen am Tage auf Äckern nach Nahrung. Durch ihre gelben Schnäbel sind sie gut von Höckerschwänen zu unterscheiden. Zum Übernachten nutzen Sie gern den Lugkteich, solange dieser...

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Schmuckes Federvieh: Silberreiher

Wie ein Pfeil fliegt ein schneeweißer Reiher mit gelbem Schnabel durchs Bild. Sein Körper ist langgestreckt, die Flügel schlagen kraftvoll. Vor dem fast schwarzen Hintergrund strahlt der Vogel förmlich.

Silberreiher sind etwa so groß wie Graureiher, aber schlanker und schneeweiß mit gelbem Schnabel und schwarzen Beinen. Die hübschen Vögel überwintern in unseren Gefilden, wo sie in Gewässern nach Nahrung – Fische und Insekten – suchen. Ihre Brutplätze liegen...

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06.01.2017
Spinnteabend auf dem Höllberghof

Höllberghof

Winterzeit ist Spinntezeit - ein alter Brauch wird im Freilichtmuseum Höllberghof am Leben erhalten. Das alte Spinnrad surrt, und es wird musiziert. Eine Mitmachaktion für Traditionsbewusste und Interessierte.

 

Treff: Freilichtmuseum Höllberghof...

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07.01.2017
Winterwald im Mondschimmer

Winterwald

Winterliche Stille umfängt die Gäste in der Rochauer Heide, einem ausgedehnten Waldgebiet im Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Der zunehmende Mond sorgt für eine besondere Stimmung. Wenn das Wetter mitspielt, wird die Ruhe vielleicht vom Ruf eines...

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03.05.2017 - 07.05.2017
Perlen in Brandenburgs Süden

Vogel mit kontrastreichem Federkleid auf einem Stein

Ein Reise-Angebot für Vogelbegeisterte

 

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise in zwei Naturlandschaften Brandenburgs. Das Biosphärenreservat Spreewald und der Naturpark Niederlausitzer Landrücken bieten reizvolle landschaftliche Kontraste und reichlich...

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