Rad fahren

Kornradenweg

Blick in eine Blüte mit fünf pinkfarbenen Blütenblättern die von den spitzen Kelchblättern überragt werden

Der "Kornradenweg" führt vom Schlabendorfer See zu den Höhen des Landrückens und erschließt Kostbarkeiten der alten Kulturlandschaft: So zeugt der über 1.000 Jahre alte Freesdorfer Borchelt von der frühen Besiedelung. Die traditionell ackerbaulich genutzten Niederungen ziehen im Herbst tausende durchziehende Kraniche und Gänse an. Der Aussichtsturm am Borcheltsbusch ermöglicht spektakuläre Beobachtungen. Von hier schweift der Blick über das gleichnamige Moor bis zu den Höllenbergen. Dort liegt der Höllberghof, ein Ensemble von Fachwerkgebäuden und Bauerngarten. (Der Höllberghof ist zurzeit nur eingeschränkt geöffnet!)

  • Länge: 37 Kilometer

  • Markierung: Blüte der Kornrade

  • Routenverlauf: Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen – Görlsdorf – Freesdorf – Aussichtsturm am Borcheltsbusch – Goßmar – Langengrassau – Freilichtmuseum Höllberghof Langengrassau – Waltersdorf – Gehren – Grünswalde – Beesdau – Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen  

Kranichtour

Auerochse vor dem Aussichtsturm

Die Radtour führt um einen bedeutenden Kranichsammel- und Rastplatz im Süden Brandenburgs, von den Höhenlagen des Niederlausitzer Landrückens bis in die Niederungen des Spreewaldes, durch alte Wälder und eine sich rasant verändernde Bergbaufolgelandschaft mit neu entstehenden Seen. Am Wege liegen reizvolle Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäuser mit ländlichen Parkanlagen und historische Stadtkerne. 

  • Länge: 200 Kilometer

  • Markierung: stilisierter Kranich auf gelbem Grund

  • Routenverlauf: Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen – Luckau – Uckro – Dahmetal – Wildau-Wentdorf – Falkenberg – Höllberghof – Gehren – Bornsdorf – Crinitz – Fürstlich Drehna – Plinsdörfer Gosda, Zwietow – Altdöbern – Pritzen – Reddern – Laasow – Ogrosen – Calau – Slawenburg Raddusch – Raddusch – Lehde – Lübbenau – Hindenberg – Schlabendorf – Natur-Erlebeniszentrum Wanninchen    

Über den Tourismusverband Spreewald können sie Unterkünfte und Gepäcktransfer für diese Radtour buchen. 

Um Fürstlich Drehna

Im Sonnenlicht "leuchten" der Turm der Dorfkirche und einige Dächer der Wohnhäuser und Scheunen, während die umgebenen Bäume im Schatten liegen.

Der Rundweg verknüpft das historische Schlossensemble mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Hier sind Spuren der Eiszeiten, der Herrschaften von Fürstlich Drehna und zuletzt des Braunkohletagebaus zu finden. So liegen beispielsweise der ehemalige Weinberg, Fischteiche, alte Forsten und junge Seen ganz nah beieinander. In den Naturschutz- und FFH-Gebieten können mit Glück interessante Pflanzen und Tiere angetroffen werden: höhlenreiche Buchen, düstere Tieflandsfichten, würziger Gagelstrauch, melancholisch rufende Rotbauchunken und brüllende Laubfrösche. Aussichtspunkte an den Seen ermöglichen herrliche Ausblicke auf den Wandel der Landschaft.  

  • Länge: 22 Kilometer

  • Markierung: „Fürstlich“ auf grünem Grund

  • Routenverlauf: Fürstlich Drehna – Drehnaer Weinberg – Bergen – Crinitz – Babben – Schrakau – Craupe – Groß Mehßow – Fürstlich Drehna  

Touren um die Bergbaufolgelandschaft

eine Ente auf dem Wasser

Zwei Touren erschließen Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen in der ehemaligen Bergbaulandschaft um Schlabendorf: der Wiedehopfweg den südlichen und der Schellentenweg den nördlichen Teil. Durch junge Wälder geht es zu den neu entstandenen Bergbauseen. An manchen wird noch saniert und erinnern vegetationslose Uferböschungen an ihren Ursprung. Anderen sieht man ihre Entstehung kaum noch an, hier tobt das (Vogel-) Leben, wird geangelt und gesegelt.  

Weitere Informationen: im Faltblatt Neues Leben nach der Kohle

Wiedehopfweg  

  • Länge: 21 Kilometer

  • Wegemarke: Wiedehopf auf hellgelbem Grund

  • Strecke: Zinnitz – Schlabendorfer See - Schlabendorf - Heinz Sielmann Naturparkzentrum Wanninchen – Bergen – Stiebsdorfer See – Fürstlich Drehna 

  • Hinweis: Aufgrund der Sperrung von Teilbereichen der Bergbaufolgelandschaft "endet" der Wiedehopfweg zur Zeit in Fürstlich Drehna. Es besteht aber die Möglichkeit über unmarkierte Feldwege oder Landstraßen über Tugam und Mallenchen zurück nach Zinnitz zu gelangen (gesamt ca. 33 Kilometer)  

 Schellentenweg  

  • Länge: 23 Kilometer

  • Wegemarke: Schellente auf hellgelbem Grund

  • Strecke: Hindenberg (Campingplatz)/Hindenberger See – Stöbritz – Stoßdorfer See – Zinnitz – Lichtenauer See – Lichtenau - Hindenberg

  • Hinweis: Der Abschnitt zwischen Groß Beuchow und Hindenberg ist zur Zeit von der erweiterten Sperrung von Kippenflächen betroffen. Hier kann auf die Landstraße ausgewichen werden.

Kirchenradtouren

kleine Kirchentür

Der Förderkreis alte Kirchen in der Luckauer Niederlausitz hat sechs Vorschläge für Radtouren mit Streckenlängen von 25 bis 40 Kilometern zusammengestellt, die rund 50 sehenswerte Kirchen erschließen. Die Strecken sind gut ausgebaut und einfach befahrbar aber nicht markiert.  

weitere Informationen unter www.kirchenradtouren.de

 

 

 

 

DahmeRadweg

sich schlängelnder Gewässerlauf mit Bäumen

Von der Dahmequelle nach Berlin: Obwohl nur etwa 12 Kilometer des DahmeRadwegs durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken führen, soll er hier erwähnt werden. Denn das obere Dahmetal mit seinen sanften Hügeln, Sumpfgebieten mit Erlenbruchwäldern, saftigen Wiesen, Ginster- und Wacholderheiden und den Wind- und Wassermühlen gehört zu den schönsten Landstrichen in der nördlichen Naturparkregion. Der Weg beginnt an der Dahme-Quelle nahe dem Flämingstädtchen Dahme und führt entlang des Flusses, vorbei an vielen Wassermühlen in den Unterspreewald und durch das Dahme-Seen-Gebiet weiter bis Berlin Köpenick.

  • Länge: 123 Kilometer

  • Wegemarke: stilisierter Flusslauf mit dem Schriftzug "DahmeRadweg"

  • Strecke in der Naturparkregion: Kolpien - Schwebendorf – Görsdorf – Liedekahle – Wildau – Wentdorf – Drahnsdorf – Krossen – Sagritz – Golßen - Staakow    

  • weitere Informationen:  www.reiseland-brandenburg.de