Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

01.10.2019 - 28.10.2019
Naturwunder Vogelzug erleben

Kraniche auf einem Mais-Stoppelfeld

Kraniche, Gänse und andere Zugvögel können im Naturpark beobachten werden. Naturpark-Ranger und Mitarbeiter der Heinz Sielmann Stiftung vermitteln Interessantes zum Vogelzug und gewähren einen Blick durch ein starkes Fernglas.

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15.10.2019
Sielmanns Ferienzeit – Geheimnisvolle Lichterreise

Herbstwald, Foto: C. Berg

Mit der Dämmerung geht es in den Wald, um bei Spielen mehr über die Tiere der Nacht zu erfahren.

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20.10.2019
Auf fürstlichen Wegen

Wasserschloss Fürstlich Drehna © Claudia Donat

Zu einer Führung durch den herbstlich geschmückten Landschaftspark lädt der Kultur- und Heimatverein ein.

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Gottesanbeterin gesichtet? Fund melden!

Auf den gelben Blüten des Rainfarns sitzt ein grünes Insekt mit langen, angehobenen Vorderbeinen und einem dreieickigen Kopf mit großen Augen.

Meldung vom 18.09.2019: In diesem Sommer wurden im Naturpark zahlreiche Gottesanbeterinnen gesichtet. Wer auch eine entdeckt, kann seine Beobachtung melden. Ein Citizen-science-Projekt soll die Verbreitung und Ausbreitung des markanten Insekts dokumentieren.

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Neues aus dem Auerhuhnprojekt

Meldung vom 03.09.2019: Das Auerhuhnprojekt läuft erfolgreich weiter. Im 4. Rundbrief informieren wir Sie über den diesjährigen Frühjahrsfang und die Freisetzung.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Publikumsliebling des Naturpark-Fotowettbewerbs

Ein Eichhörnchen  sitzt im Geäst einer Kiefer. Das Tier schaut aufmerksam auf den Betrachter.

Meldung vom 01.09.2019: Laura Rebohle aus Greifenhain gewinnt den Publikumspreis des Fotowettbewerbs "Waldbilder". Das entschieden die Gäste der gleichnamigen Fotoausstellung.

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Fotowettbewerb "Fasziniation auf sechs Beinen - Insekten im Fokus"

Eine Hummel fliegt auf die Öffnung einer violetten Taubnesselblüte zu.

Meldung vom 01.07.2019: Hobbyfotografen sind aufgerufen, Insekten zu beobachten und zu fotografieren. Der Fotowettbewerb von Naturparkverwaltung und Heinz Sielmann Stiftung läuft bis Februar 2020.

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Auerhuhn

Das Auerhuhn ist die größte mitteleuropäische Hühnerart. Der hier abgebildete Hahn hat ein schwarzes Gefieder, nur die Federn der Flügel und des Laufs sind braun. Auffallend sind der weiße Schnabel und die rote, nackte Hautstelle über dem Auge sowie der schwarze Kehlbart und das blaugrün glänzende Brustschild.

Seit 2012 gibt es wieder Auerhühner in der Niederlausitz. In den weiten Waldgebieten ziehen sie ihren Nachwuchs groß.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen

Auf einer Aussichtsplattform stehen viele Leute, die über einen See unter blauem Himmel schauen.

Hier können Besucher Landschaftswandel erleben, denn das Natur-Erlebniszentrum liegt am Ufer des Schlabendorfer Sees - einst ein Bergbaurestloch.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken
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Naturpark-Info im Gärtnereihaus Fürstlich Drehna

Parklandschaft: Ein Pavillon mit einer Gruppe Menschen und das zwischen alten Bäumen hervorlugende Schloss spiegeln sich im Teich

Nur einen Steinwurf entfernt vom Wasserschloss und Landschaftspark empfängt die Naturpark-Info Gäste von Fürstlich Drehna.

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Lectric - Tandem Tours

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Für genussvolle Radtouren im Naturpark können hier Räder gemietet werden.

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Kranichtour

Die 200 km lange Radtour verbindet den Niederlausitzer Landrücken mit dem Spreewald. Am Wege liegen reizvolle Dörfer und historische Stadtkerne.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Biosphärenreservat Spreewald
Niederlausitzer Landrücken Spreewald
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Gut Ogrosen

Obst- und Gemüsertheke

Gleich vier Biobetriebe bieten auf dem Ogrosener Gut ihr Produkte und mehr an.

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DahmeRadweg

sich schlängelnder Gewässerlauf mit Bäumen

Genussvoll radelt es sich im oberen Dahmetal, wo sich zahlreiche (ehemalige) Wassermühlen aneinander reihen.

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Um Fürstlich Drehna radeln

Im Sonnenlicht "leuchten" der Turm der Dorfkirche und einige Dächer der Wohnhäuser und Scheunen, während die umgebenen Bäume im Schatten liegen.

Der Rundweg verknüpft das historische Schlossensemble mit einer abwechslungsreichen Landschaft.

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Bienenweide: Buchweizen

krautige Pflanzen mit rotem Stengel, herzförmigen Blättern und weißen Blütendolden

Falls Sie in der Feldflur des Naturparks auf ein Meer weißer Blüten treffen, schauen Sie mal genau hin: Es könnte sich um eine alte, interessante Kulturpflanze handeln.

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Heedekornweg

Blick über ein Feld mit rotstieligem Buchweizen an dessen Rand zwischen Bäumen und Büschen einige Häuser zu sehen sind.

Der nach einer alten Kulturpflanze benannte Rundweg erstreckt sich zwischen dem Niederlausitzer Landrücken und der Calauer Schweiz.

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Breitflügelfledermaus

Schon in der frühen Abenddämmerung kann man diese große Fledermaus besonders gut an Straßenlaternen beobachten.

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Naturpark Dahme-Heideseen Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Dahme-Heideseen Niederlausitzer Landrücken
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Nachtschwärmer: Fledermäuse

Ein Fledermaus mit braunem Fell hängst zusammengekauert an der Borke eines Baumes

An milden Sommerabenden können in Dörfern und Städten Fledermäuse beobachtet werden.

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Bunte Beeren: Wildfrüchte

Zahlreiche knallrote Beeren hängen an stacheligen Zweigen.

Wildsträucher bieten jetzt einen Augen- und Gaumenschmaus.

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Kranichturm am NSG Borcheltsbusch

Menschen schauen, zum Teil mit Ferngläsern, von einem hohen Aussichtsturm

Der 15 Meter hohe Aussichtsturm bietet einen Blick auf den Borcheltsbusch und eine weite Sicht bis zum Niederlausitzer Landrücken.

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Efeu

Im Herbst bis in den Winter hinein blüht der Efeu. Von dem späten Nektarangebot profitieren zahlreiche Insekten.

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Lautstark: Hirschbrunft

Ein Rothirsch mit mächtigem Geweih steht rufend zwischen Kiefernstämmen.

Jetzt stecken die Hirsche ihre Reviere ab – durch markantes Rufen und Röhren.

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Fleißiger Waldarbeiter: Eichelhäher

Ein großer Vogel sitzt auf einem Stück Holz. Brust und Rücken sind braun, der Schwanz schwarz. Affällig sind blau-schwarze Federn und den Flügeln und ein schwarzer "Bart" links und rechts des Schnabels.

Im Herbst versteckt der Eichelhäher Eicheln, Bucheckern und Haselnüsse und sorgt so – ungewollt – für die Verbreitung der Gehölze.

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Urig: Auerochsen

Eine Gruppe brauner Rinder blickt neugierig aus dem Bild. Auf dem Kopf tragen sie alle eindrucksvolle, große Hörner. Hinter der Wiese, auf der die Tiere grasen, ist zwischen Bäumen und Sträuchern eine Aussichtsplattform auszumachen.

Zu Füßen des Kranichturms grasen das ganze Jahr hindurch Heckrinder – Tiere, die Auerochsen sehr ähnlich sind.

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