Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

Weitere Tipps für Erkundungen des Naturparks finden Sie im Hauptmenü.

02.09.2021 - 31.10.2021
Naturwunder Vogelzug erleben

Kraniche auf einem Mais-Stoppelfeld

Etwa 3.600 Kraniche verweilen zurzeit im Naturpark. Naturpark-Ranger und Mitarbeiter der Heinz Sielmann Stiftung vermitteln Wissenswertes zum Vogelzug und gewähren durch ein starkes Fernglas einen Blick auf das Rastgeschehen.

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FFH-Managementplanung im Naturpark – 1. Entwürfe für 2 FFH-Gebiete der regionalen Arbeitsgruppe 5 liegen vor

Fischotter-Trittsiegel im Schnee führen über den zugefrorenen, verschneiten Teich

Meldung vom 15.09.2021: Für die FFH-Gebiete Lugkteichgebiet sowie Kalkgruben und Niederungen bei Sonnewalde liegen die FFH-Managementpläne in der 1. Entwurfsfassung vor.

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Heinz-Sielmann-Grundschule ist erste Naturpark-Schule

Eine Gruppe von Kindern.

Meldung vom 01.09.2021: Die Heinz-Sielmann-Grundschule in Crinitz darf sich „Naturpark-Schule“ nennen. Sie erhielt das bundesweite Zertifikat des Verbandes Deutscher Naturparke. Die Urkunde und die Plakette wurden von Naturparkleiter Udo List und Mitarbeiter Daniel Kowal an die Schulleiterin Carmen Förster überreicht.

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Ausbildung von Natur- und Landschaftsführern

Kinder laufen durch einen Buchenwald. Die frischen Blätter der Bäume sind knallgrün.

Meldung vom 30.08.2021: Für den Lehrgang zur/zum „Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/in“ in den Naturparken Niederlausitzer Landrücken und Niederlausitzer Heidelandschaft haben sich 23 Interessierte angemeldet. Der Lehrgang findet vom 9. bis 17. Oktober statt.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Niederlausitzer Landrücken Niederlausitzer Heidelandschaft
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Gottesanbeterin gesichtet?

Auf den gelben Blüten des Rainfarns sitzt ein grünes Insekt mit langen, angehobenen Vorderbeinen und einem dreieickigen Kopf mit großen Augen.

Meldung vom 16.08.2021: Wer eine Gottesanbeterin entdeckt, kann seine Beobachtung melden. Ein Citizen-science-Projekt soll die Verbreitung und Ausbreitung des markanten Insekts dokumentieren.

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Teiche zum Leben und Wirtschaften – Umweltministerium fördert Teichsanierung im FFH-Gebiet Calauer Schweiz

Rotbauchunke im Wasser mit aufgeblähter Kehle, die Oberseite ist grau, an der Unterseite sieht man das gelbe Fleckenmuster

Meldung vom 02.08.2021: Die Mittelteichgruppe im FFH-Gebiet Calauer Schweiz beherbergt ein landesweit bedeutendes Vorkommen der Rotbauchunke. Behutsame Baumaßnahmen sollen die Lebensbedingungen für die Amphibien verbessern und eine extensive Fischwirtschaft sichern. Das Projekt wird aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Landesmitteln in Höhe von 278.000 Euro finanziert.

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Baumaßnahmen an Radwegen im Landkreis OSL

Ein Pfahl mit zwei Hinweisschildern für Radfahrer

Meldung vom 12.07.2021: An mehreren Radwegeabschnitten kommt es wegen Bauarbeiten zu Sperrungen oder Behinderungen.

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Kita Spatzennest ist erste Naturpark-Kita

Eine Frau in Naturwacht-Uniform überreicht einer Frau mit einem kleinen Mädchen auf dem Arm ein Schriftstück. Ein Mann beobachtet die drei dabei.

Meldung vom 01.06.2021: Die Kita Spatzennest in Uckro ist die erste Naturpark-Kita des Naturparks Niederlausitzer Landrücken – und damit Teil eines bundesweiten Netzwerks, das Kindern im Kita-Alltag die heimatliche Natur näherbringt. Die Naturwacht unterstützt das „Spatzennest“ dabei. Am 1. Juni überreichten Naturparkleiter Udo List und Rangerin Monika Gierach feierlich die Urkunde und Plakette an die Kita.

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Mehr Wasser in der Hölle

ein grünes Moospolster

Meldung vom 31.03.2021: Die Maßnahmen zur Wiederbelebung des Moores in der „Hölle“ im Naturschutzgebiet Calauer Schweiz sind abgeschlossen. Auf dem schmalen Wanderweg kann man die Entwicklung mitverfolgen.

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Was tun wenn der Wolf kommt?

Wolf (Canis lupus) | Foto (captive): Steffen Bohl

Meldung vom 30.11.2020: Der Wolf kommt fast flächendeckend im Süden Brandenburgs vor und ist auch im Naturpark Niederlausitzer Landrücken zuhause. Die Wahrscheinlichkeit, auf seine Spuren zu treffen, ist recht hoch. Im Falle eines Nutztierrisses mit Verdacht auf den Wolf, ist Folgendes zu beachten:

Lectric - Tandem Tours

Logo

Für genussvolle Radtouren im Naturpark können hier Räder gemietet werden.

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Nachtschwärmer: Fledermäuse

Ein Fledermaus mit braunem Fell hängst zusammengekauert an der Borke eines Baumes

An milden Sommerabenden können in Dörfern und Städten Fledermäuse beobachtet werden.

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Slawenburg Raddusch – Archäologie in der Niederlausitz

Über einer Ebene mit wenig Sträuchern erhebt sich eine ringförmige Burganlage. Ein kräftiger holzerner Ochse bewegt sich (scheinbar) auf die Burg zu.

Zwischen rekultivierter Braunkohlengrube und Spreewald liegt die Slawenburg Raddusch mit der Ausstellung „Archäologie in der Niederlausitz“.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Biosphärenreservat Spreewald
Niederlausitzer Landrücken Spreewald
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Saubermacher: Die Besenheide

Zahlreiche glockenartige, zartlila Blüten

Violette Tupfen und Bänder ziehen sich zurzeit durch die Wälder. Die Besenheide wächst auf mageren Standorten. Ihre hübschen Blüten sind eine wichtige Futterquelle für Insekten.

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Lautstark: Hirschbrunft

Ein Rothirsch mit mächtigem Geweih steht rufend zwischen Kiefernstämmen.

Jetzt stecken die Hirsche ihre Reviere ab – durch markantes Rufen und Röhren.

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Freilichtmuseum Höllberghof Langengrassau

Ein Ensemble von Fachwerkhäusern mit Strohdächern steht unter einem blauen, mit weißen Wölkchen verzierten, Himmel. Davor, auf der grünen Wiese, befinden sich eine Bank im Schatten eines kleinen Baumes sowie ein Brunnen. An einer Leine, die vom Baum zur hölzernen Hebekonstruktion des Brunnens gespannt ist, flattern weiße Tücher und Kleidung.

Das Bauernhof-Ensemble in schöner Lage auf dem Landrücken präsentiert das ländliche Leben in der Niederlausitz vor mehr als 200 Jahren.

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Kranichturm am NSG Borcheltsbusch

Menschen schauen, zum Teil mit Ferngläsern, von einem hohen Aussichtsturm

Der 15 Meter hohe Aussichtsturm bietet einen Blick auf den Borcheltsbusch und eine weite Sicht bis zum Niederlausitzer Landrücken.

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