Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

Weitere Veranstaltungen und Tipps für Erkundungen des Naturparks finden Sie im Hauptmenü.

Jetzt kann’s losgehen: Managementpläne als Grundlage für Na-turschutzmaßnahmen fertiggestellt

Ein frisch bearbeiteter Damm teilt zwei Wasserflächen.

Meldung vom 18.05.2022: Die Managementpläne für 25 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) im Naturpark Niederlausitzer Landrücken sind fertiggestellt. Nun werden die vorgeschlagenen Maßnahmen nach Abstimmung mit den Eigentümern und Landnutzern zeitlich gestaffelt umgesetzt.

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Laichgewässer für Amphibien wiederhergestellt

Ein Bagger arbeitet an einem Betonbauwerk, welches in einen Damm eingelassen ist.

Meldung vom 29.04.2022: Zum Schutz von Rotbauchunken, Kammmolchen und Laubfröschen wurde in der Mittelteichgruppe (FFH Gebiet Calauer Schweiz) mit EU-Fördermitteln ein Großprojekt umgesetzt. Damit sollen die Teiche Fortpflanzungsstätte für die Amphibienarten erhalten werden.

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Was tun wenn der Wolf kommt?

Wolf (Canis lupus) | Foto (captive): Steffen Bohl

Meldung vom 25.04.2022: Der Wolf kommt fast flächendeckend im Süden Brandenburgs vor und ist auch im Naturpark Niederlausitzer Landrücken zuhause. Die Wahrscheinlichkeit, auf seine Spuren zu treffen, ist recht hoch. Im Falle eines Nutztierrisses mit Verdacht auf den Wolf, ist Folgendes zu beachten:

Erstes Vereinstreffen der Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Brandenburgs

Ein Mann mit einem großen Hund an der Seite erklärt einer Gruppe von Leuten etwas. Die Leute schauen auf den Boden, einer fotografiert dort etwas mit dem Handy.

Meldung vom 08.04.2022: Der neu gegründete Verein der zertifizierten Natur- und Landschaftsführenden in Brandenburg lud zum ersten Treffen in die Lausitz ein.

Fotowettbewerb „Lieblingsorte im Naturpark“

Auf einer Bank sitzen drei Leute und schauen über einen See, auf dem eine Schar Enten schwimmt.

Meldung vom 01.04.2022: Naturbegeisterte, Hobbyfotografen und -fotografinnen ab zehn Jahren sind aufgerufen, ihre liebsten Aufenthaltsorte im Naturpark zu fotografieren.

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Neues Leben für die Alte Tränke – Kleingewässer wiederhergestellt

ein kleines Gewässer mit offenen Uferbereichen und umgeben von einzelnen Bäumen

Meldung vom 09.02.2022: Die „Alte Tränke“ am Ortsrand von Bergen, zuletzt ein trockenes und von Brennnesseln überwuchertes Loch, ist wieder als Kleingewässer hergestellt. Das Projekt wurde vom Flächeneigentümer mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg und mit fachlicher Begleitung des Naturparks Niederlausitzer Landrücken umgesetzt.

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Dekorativ: Ackerwildkräuter

Blaue und violette Blüten an einem Ackerrand

Seltene Ackerwildkräuter sorgen für bunte Farbtupfer am Freesdorfer Borchelt.

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Klatsch-Mohn

Die roten Farbtupfer des Kaltsch-Mohn unsere Felder, Wegränder und Brachen läuten den Frühsommer ein

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Naturpark Dahme-Heideseen Naturpark Schlaubetal Naturpark Niederlausitzer Landrücken Naturpark Nuthe-Nieplitz
Dahme-Heideseen Schlaubetal Niederlausitzer Landrücken Nuthe-
Nieplitz
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Farbenfroher Schmarotzer: Hainwachtelweizen

Pflanzen mit gelben Blüten und lila Hochblättern

Von Mai bis September schmückt sich der Hainwachtelweizen mit gelben Blüten und lila Hochblättern.

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Nachtschwärmer: Fledermäuse

Ein Fledermaus mit braunem Fell hängst zusammengekauert an der Borke eines Baumes

An milden Sommerabenden können in Dörfern und Städten Fledermäuse beobachtet werden.

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Viel umschwärmt: Gemeiner Natternkopf

Ein ganzes Dickicht von Pflanzenstängeln mit blauen Blüten.

Der Trockenkünstler ist eine wahre Augen- und Bienenweide.

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Spezialisten: Sandstrohblumen

An kargen Standorten in der Bergbaufolgelandschaft und auf armen Wiesen blüht jetzt die Sandstrohblume (Helichrysum arenarium).

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