Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

21.04.2019
Saisonauftakt auf dem Höllberghof

Ostern auf dem Höllberghof, Foto: Jana Zurakowski

Traditionell eröffnet das Freilichtmuseum sein Jahr mit einem bunten Osterprogramm.

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FFH-Managementplanung im Naturpark – 1. Entwürfe für 2 FFH-Gebiete der regionalen Arbeitsgruppe 3 liegen vor

Meldung vom 08.04.2019: Für die FFH-Gebiete Rochauer Heide und Krossener Busch liegen die FFH-Managementpläne in der 1. Entwurfsfassung vor.

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Gewinner des Naturpark-Fotowettbewerbs

Vier Männer stehen vor gerahmten Bildern an einer Wand.

Meldung vom 01.04.2019: Die Preisträger des Fotowettbewerbs „Waldbilder“ wurden am Sonntag, 31. März ausgezeichnet. Ihre und weitere Bilder sind bis Ende Juni im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ausgestellt. Gäste der Ausstellung dürfen für ihr Lieblingsbild abstimmen.

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Veranstaltungstipps für die Osterferien

Zwei lila Krokusse recken sich in die Frühlingssonne. Eine Biene besucht eine Blüte.

Meldung vom 01.04.2019: Auf dem Höllberghof und in Wanninchen gibt es zahlreiche Termine für Ferienkinder und Familien.

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Katalog für seltene Kulturpflanzen

Titelblatt COMPENDIUM 2019

Meldung vom 18.01.2019: Druckfrisch zur Internationalen Grünen Woche ist das neue Angebots- und Informationsblatt zu historischen und besonderen Nutzpflanzen, mit Hinweisen, Anregungen und Tipps als Beispiel für langjährige und kontinuierliche Arbeit im Bereich der Agrobiodiversität erschienen.

Alle Naturpark-Veranstaltungen im Blick

Ansicht des Kalenders. Das Titelbild ziert eine Eidechse.

Meldung vom 17.01.2019: Eine Vielzahl an Veranstaltungen stehen auch in diesem Jahr auf dem Programm. Einheimische und Gäste sind eingeladen, die heimische Natur zu entdecken.

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FFH-Managementplanung im Naturpark – Kartierungen und regionale Arbeitsgruppen

Meldung vom 15.06.2018: Für die FFH-Managementplanung im Naturpark werden in 18 FFH-Gebieten Neukartierungen von Arten und/oder Lebensraumtypen durchgeführt. 6 regionale Arbeitsgruppen haben sich konstituiert.

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Der Naturkundliche Jahresbericht 2017

Meldung vom 15.01.2018: ... kann hier heruntergeladen werden.

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Auerhuhn

Das Auerhuhn ist die größte mitteleuropäische Hühnerart. Der hier abgebildete Hahn hat ein schwarzes Gefieder, nur die Federn der Flügel und des Laufs sind braun. Auffallend sind der weiße Schnabel und die rote, nackte Hautstelle über dem Auge sowie der schwarze Kehlbart und das blaugrün glänzende Brustschild.

Seit 2012 gibt es wieder Auerhühner in der Niederlausitz. In den weiten Waldgebieten ziehen sie ihren Nachwuchs groß.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Niederlausitzer Rarität: Niederlausitzer Tieflandfichte

Eine düstere Szenerie: Vor wenigen in der Sonne leuchtenden, bunt gefärbten Laubbäumen zeichnen sich die Silhouetten von Nadelbäumen ab. Auf den von Farnen bedeckten Boden im Vordergrund dringt kaum Licht.

Die echte Niederlausitzerin unterscheidet sich äußerlich kaum von der Gemeinen Fichte. Doch sie ist besser an die hier herrschenden Witterungsbedingungen angepasst.

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Käuzchensteig

Weg durch üppig grünen Wald und Gebüsch

Vom Freilichtmuseum Höllberghof führt der Rundweg über die Kuppen der eiszeitlichen Endmoräne und durch den Kessel der Höllenberge.

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Niederlausitz-Museum Luckau

Ausstellungsraum

Das natur- und kulturhistorische Museum befindet sich im einstigen Dominikaner-Kloster, das noch bis 2005 als Justizvollzugsanstalt genutzt wurde. Die (Kultur-) Kirche empfängt Gäste zu verschiedenen Veranstaltungen.

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Schulmuseum Schwarzenburg

Ein einstöckiges Gebäude mit hellgelber Fassade und rotem Dach. Ein Teil, der mit Bogenfenstern und einem Kreuz auf dem spitzzulaufenden Dach ausgestattet ist, erinnert an einen Kirchenbau.

Einst vereinte das Gebäude Kirche, Schule und Lehrerwohnung, heute ist es ein Museum.

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Oldtimer-Museum „Mobile Welt des Ostens“

Eingang zum Museum. Die Gebäudefront  besteht fast ausschließlich aus großen Fenstern. Darüber steht in roten Buchstaben: Ausstellung "Mobile Welt des Ostens".

Mehr als 200 Fahrzeuge und Accessoires werden hier präsentiert.

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Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich Drehna

Männer mit Wathosen im Wasser stehend halten ein Netz mit Fischen darin

Teichwirtschaft und Fischerei haben Tradition im Naturpark. Allein in und um Fürstlich Drehna ließen die zeitweiligen Schlossherren zu Lynar 36 Teiche errichten. Noch heute werden die meisten Teiche bewirtschaftet.

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Star im Frühlings-Prachtkleid

Er ist der Star der Vogelwelt im zeitigen Frühjahr, wenn er nach nur wenigen Monaten Abwesenheit aus seinem Winterquartier zurückkehrt.

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Naturpark Dahme-Heideseen Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Dahme-Heideseen Niederlausitzer Landrücken
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Frühlingsauftakt: Amphibienwanderung

Drei dicke braune Kröten hocken aufeinander und halten sich gegenseitig fest.

Mit dem Ausklingen des Winters treibt es die Amphibien aus ihren Winterquartieren. Naturwacht und ehremamtliche Helfer sorgen an mehreren Orten im Naturpark dafür, dass die Tiere heil über die Straße kommen.

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Dufte Wolken: Schlehenblüte

Auf einem Büschel weißer Blüten mit dicken Staubbeuteln sitzt eine Biene.

Die Schlehe blüht lange vor ihrem Laubaustrieb und meist in überschwänglicher Fülle. Die weißen Blüten strömen einen betörenden (Mandel-) Duft aus

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Vogel-Kinderstube: Möwenkolonie

ein Schwarm fliegender Lachmöwen

Das Geschrei ist groß auf der Insel des Stoßdorfer Sees und mancher glaubt, an der Küste gelandet zu sein. Denn Möwen sorgen für Stimmung an dem sonst ruhigen Gewässer.

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Barockschloss und Landschaftspark Altdöbern

Ansicht eines Schlosses, vor dem Eingang sprudelt eine Wasserfontäne, Leute schlendern auf dem Weg entlang

Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ...

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Fürstlich Drehna - Schloss- und Dorfensemble

Parklandschaft: Ein Pavillon mit einer Gruppe Menschen und das zwischen alten Bäumen hervorlugende Schloss spiegeln sich im Teich

Einer der schönsten Landschaftsparks im Süden Brandenburgs umrahmt das Wasserschloss Fürstlich Drehna.

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Schlosspark Sonnewalde

Hecken und Wege am Eingang zum Park. Neben einer Informationstafel steht die Sonne - ein Modell des Planetenwanderweges. Über allem erhebt sich eine mit weißen Blüten übersäte große Robinie.

Klein aber fein: der Schlosspark Sonnewalde mit seinen alten Bäumen und vielen Wasserflächen.

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