Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

29.01.2020
Expedition ins Reich der singenden Schwäne

Singschwäne

Mit dem Kleinbus geht es auf die Suche nach Singschwänen. Diese können bei der Futtersuche gut beoachtet werden. Termine: 26. und 29. Januar. Anmeldung erforderlich.

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06.02.2020
Sielmanns Ferienzeit – Tierischer Winter

Winterliches Wanninchen, Foto: Ralf Donat

Wie verbringen Tiere den Winter? Das können Ferienkinder im Natur-Erlebniszentrum erkunden.

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16.02.2020
Vielfalt erleben – Mit Wölfen leben

Wie unterscheidet man Spuren von Hund, Wolf und Fuchs? Foto: M. Hauptvogel

Einen Einblick in das faszinierende Leben der Wölfe gewährt Wolfsexpertin Conny Eiser mit einem Bildervortrag. Im Anschluss geht es auf Spurensuche.

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07.03.2020
Rangertour: Winterwald im Mondschimmer

Waldwanderung, Quelle: Naturwacht Bbg.

Mit der Rangerin geht es auf Entdeckungstour in den Sonnewalder Forst.

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Fotowettbewerb "Fasziniation auf sechs Beinen - Insekten im Fokus"

Eine Hummel fliegt auf die Öffnung einer violetten Taubnesselblüte zu.

Meldung vom 20.01.2020: Hobbyfotografen sind aufgerufen, Insekten zu beobachten und zu fotografieren. Der Fotowettbewerb von Naturparkverwaltung und Heinz Sielmann Stiftung läuft bis Februar 2020.

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Naturpark-Preis ausgelobt

Meldung vom 09.12.2019: Das Naturpark-Kuratorium will Engagement für die Naturlandschaft würdigen. Bewerbungen und Vorschläge sind gefragt.

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Fördermittel für die Hölle

Ein Wald mit LAub- und Nadelbäumen. Eine üppige Krautschicht bedeckt den Boden.

Meldung vom 01.12.2019: Die Wiederbelebung des Moores in der „Hölle“ im Naturschutzgebiet Calauer Schweiz kann beginnen. Dafür werden rund 150.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus dem Landeshaushalt bereitgestellt.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken
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Der Naturkundliche Jahresbericht 2018

Meldung vom 12.11.2018: ... kann hier heruntergeladen werden.

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Auerhuhn

Das Auerhuhn ist die größte mitteleuropäische Hühnerart. Der hier abgebildete Hahn hat ein schwarzes Gefieder, nur die Federn der Flügel und des Laufs sind braun. Auffallend sind der weiße Schnabel und die rote, nackte Hautstelle über dem Auge sowie der schwarze Kehlbart und das blaugrün glänzende Brustschild.

Seit 2012 gibt es wieder Auerhühner in der Niederlausitz. In den weiten Waldgebieten ziehen sie ihren Nachwuchs groß.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Gut Ogrosen

Obst- und Gemüsertheke

Gleich vier Biobetriebe bieten auf dem Ogrosener Gut ihre Produkte und mehr an.

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Bunte Beeren: Wildfrüchte

zwei von kleinen Eiskristallen überzogene rote Hagebutten

Wildsträucher bieten jetzt einen Augen- und Gaumenschmaus.

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Scharenweise: Saat- und Blässgänse

fliegende Gänse am blauen Himmel

Tausende nordische Gänse flüchten vor dem sibirischen Winter nach Mitteleuropa. Hauptsächlich Saatgänse und Blässgänse verweilen ab Ende September im Luckauer Raum.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Naturpark Nuthe-Nieplitz
Niederlausitzer Landrücken Nuthe-
Nieplitz
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Niederlausitzer Rarität: Niederlausitzer Tieflandfichte

Eine düstere Szenerie: Vor wenigen in der Sonne leuchtenden, bunt gefärbten Laubbäumen zeichnen sich die Silhouetten von Nadelbäumen ab. Auf den von Farnen bedeckten Boden im Vordergrund dringt kaum Licht.

Die echte Niederlausitzerin unterscheidet sich äußerlich kaum von der Gemeinen Fichte. Doch sie ist besser an die hier herrschenden Witterungsbedingungen angepasst.

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Schmuckes Federvieh: Silberreiher

Wie ein Pfeil fliegt ein schneeweißer Reiher mit gelbem Schnabel durchs Bild. Sein Körper ist langgestreckt, die Flügel schlagen kraftvoll. Vor dem fast schwarzen Hintergrund strahlt der Vogel förmlich.

Mit ihrem hellen Federkleid sind die Silberreiher unverkennbar. In den Wintermonaten können wir sie oft an den Seeufern beobachten.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Naturpark Dahme-Heideseen
Niederlausitzer Landrücken Dahme-Heideseen
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Spuren des Fischotters

Eine Tritt- und Schleifspur führt über eine glatte, schneebedeckte Fläche Richtung Horizont, an dem ein dunkler Waldgürtel quert.

Matsch und Schnee offenbaren die Anwesenheit des Wassermarders.

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Um Fürstlich Drehna spazieren

Gruppe von Menschen vor dem Schlosseingang

Auf dem Rundweg lässt sich das abwechslungsreiche Umfeld des historischen Schlossensembles erkunden.

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Wanderwege in der Calauer Schweiz

Ein Weg führt bergauf in einen Kiefernwald.

Am Nordrand der Calauer Schweiz lohnen sich ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen. Hier gibt es steile Hänge, markante Schluchten und zahlreiche Quellen.

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Niederlausitz-Museum Luckau

Ausstellungsraum

Das natur- und kulturhistorische Museum befindet sich im einstigen Dominikaner-Kloster, das noch bis 2005 als Justizvollzugsanstalt genutzt wurde. Die (Kultur-) Kirche empfängt Gäste zu verschiedenen Veranstaltungen.

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Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich Drehna

Männer mit Wathosen im Wasser stehend halten ein Netz mit Fischen darin

Teichwirtschaft und Fischerei haben Tradition im Naturpark. Allein in und um Fürstlich Drehna ließen die zeitweiligen Schlossherren zu Lynar 36 Teiche errichten. Noch heute werden die meisten Teiche bewirtschaftet.

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Schulmuseum Schwarzenburg

Ein einstöckiges Gebäude mit hellgelber Fassade und rotem Dach. Ein Teil, der mit Bogenfenstern und einem Kreuz auf dem spitzzulaufenden Dach ausgestattet ist, erinnert an einen Kirchenbau.

Einst vereinte das Gebäude Kirche, Schule und Lehrerwohnung, heute ist es ein Museum.

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Oldtimer-Museum „Mobile Welt des Ostens“

Eingang zum Museum. Die Gebäudefront  besteht fast ausschließlich aus großen Fenstern. Darüber steht in roten Buchstaben: Ausstellung "Mobile Welt des Ostens".

Mehr als 200 Fahrzeuge und Accessoires werden hier präsentiert.

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Cartoonmuseum Brandenburg in Luckau

In einem Raum mit Vitrinen und beleuchteten Tafeln betrachten Leute die Ausstellung.

Erstes und einziges Museum für Komische Kunst in der Region Berlin-Brandenburg.

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Wintergäste: Singschwäne

Ein kleiner Trupp Singschwäne (erkennbar am gelben Schnabel) treibt in winterlicher Szenerie. Die tiefstehende Morgensonne gibt dem Schilf und den Bäumen im Hintergrung einen rötlichen Schimmer und lässt die weißen Vögel "leuchten".

Singschwäne aus Skandinavien und dem Baltikum überwintern im Naturpark. Man begegnet ihnen auf Äckern und - besonders eindrucksvoll - an ihren Schlafplätzen.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Naturpark Nuthe-Nieplitz
Niederlausitzer Landrücken Nuthe-
Nieplitz
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Vom Säen und Ernten: Samenflug der Birken und Erlen

Eine Hand voll kleiner Birkensamen auf einer Schneefläche

Mit Millionen Samen sorgen die Bäume für Nachwuchs – und für Nahrung für viele Vögel.

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In stiller Nacht: Käuzchenrufe

Ein kleiner braun-weiß gefleckter Kauz mit großem Kopf sitzt auf einem Ast des eines Fichtenstamms. Mit leuchtend gelben Augen beobachtet er die Umgebung.

In den Wäldern auf dem Landrücken ertönt in frostigen Winternächten das Balzlied der Raufußkäuze.

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