Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für selten gewordene Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft erworben, um ihre natürliche Entwicklung zu sichern.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein eindrucksvolles Spektakel.  Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern locken mit ihren historischen Bauten und ihren Parkanlagen zum Besuch.

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

Weitere Veranstaltungen und Tipps für Erkundungen des Naturparks finden Sie im Hauptmenü.

World-Ranger-Day

Männer und Frauen posieren mit einem Schild, auf dem steht: We stand with the world´s rangers.

Meldung vom 24.07.2025: Der Bundesverband Naturwacht e. V. beging, wie jedes Jahr am 31. Juli, den Welt-Ranger-Tag. Rangerinnen und Ranger gewährten Einblicke in ihre Arbeit. Zugleich lenkten sie den Blick auf Arbeit der Ranger in anderen Teilen der Welt.

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Was tun wenn der Wolf kommt?

Ein Wolf, der auf einer Wiese mit grünem Gras und Sträuchern steht, nach links schaut. Das Licht fällt aus linker Richtung auf das Tier.

Meldung vom 01.07.2025: Der Wolf kommt fast flächendeckend im Süden Brandenburgs vor und ist auch im Naturpark Niederlausitzer Landrücken zuhause. Die Wahrscheinlichkeit, auf seine Spuren zu treffen, ist recht hoch. Im Falle eines Nutztierrisses mit Verdacht auf den Wolf, ist Folgendes zu beachten:

Partnerschaft verstetigt – Heinz Sielmann Stiftung erhält Auszeichnung als Naturpark-Partner

Drei Männer posieren. Einer hält eine Urkunde in der Hand.

Meldung vom 14.06.2025: Die Heinz Sielmann Stiftung wurde nach langjähriger Partnerschaft in das neue Naturpark-Partner-Programm des Naturparks Niederlausitzer Landrücken aufgenommen. Die Urkunde wurde am 14. Juni im Rahmen der Feierlichkeiten übergeben, welche anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen stattfanden.

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Erster Partner ausgezeichnet

Vor einem Fachwerkhaus stehen eine Frau und drei Männer. Die Frau hält einer Urkunde in der Hand.

Meldung vom 20.05.2025: Das Gut Ogrosen wurde als erster Partner des Naturparks Niederlausitzer Landrücken ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe der Urkunde fand am 20. Mai auf dem Gelände des ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betriebes statt. Den Rahmen bildete die Kuratoriumssitzung des Naturparks.

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Auerhuhn

Seit 2012 gibt es wieder Auerhühner in der Niederlausitz. In den weiten Waldgebieten ziehen sie ihren Nachwuchs groß.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Schmuckes Federvieh: Silberreiher

Wie ein Pfeil fliegt ein schneeweißer Reiher mit gelbem Schnabel durchs Bild. Sein Körper ist langgestreckt, die Flügel schlagen kraftvoll. Vor dem fast schwarzen Hintergrund strahlt der Vogel förmlich.

Mit ihrem hellen Federkleid sind die Silberreiher unverkennbar. In den Wintermonaten sind sie oft an Seeufern zu beobachten.

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Niederlausitzer Landrücken Dahme-Heideseen Schlaubetal
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Efeu

Zwischen dunkelgrünen Blättern recken sich gelbliche Blütentrauben empor. Ein Biene sitzt auf einer Blüte , an ihrem hinteren Bein hängt  ein dickes, gelbe Pollenpaket.

Im Herbst blüht der Efeu. Von dem späten Nektarangebot profitieren zahlreiche Insekten.

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Dahme-Heideseen Niederlausitzer Landrücken Nuthe-
Nieplitz
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Urig: Auerochsen

Eine Gruppe brauner Rinder. Auf dem Kopf tragen sie alle eindrucksvolle, große Hörner. Hinter der Wiese, auf der die Tiere grasen, steht zwischen Bäumen ein Aussichtsturm.

Zu Füßen des Kranichturms grasen das ganze Jahr hindurch Heckrinder – Tiere, die Auerochsen sehr ähnlich sind.

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Bunte Beeren: Wildfrüchte

Zahlreiche knallrote Beeren hängen an stacheligen Zweigen.

Früchte von Wildsträuchern bieten einen Augen- und Gaumenschmaus.

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