Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

Weitere Veranstaltungen und Tipps für Erkundungen des Naturparks finden Sie im Hauptmenü.

Fotowettbewerb "Natur im Garten"

Ein Steg am Rand eines Teiches, dessen Ufer von zahlreichen Pflanzen bewachsen ist.

Meldung vom 16.01.2023: Gartenfreunde aufgepasst: Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken und die Heinz Sielmann Stiftung laden Hobbyfotografen auf, die Natur im Garten im Bild festzuhalten. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 31. Juli 2023.

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Move for the planet - Bewegung tut gut

Meldung vom 21.12.2022: Der Lionsclub ruft zum Spendenlauf auf: Der „move for the planet“ soll der Gesundheit und der Umwelt zugutekommen. Das Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Menschen für Nachhaltigkeit und Umwelt zu bewegen.

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Für mehr Vielfalt

Meldung vom 21.12.2022: Gärten und Grünflächen zunehmend als Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanze zu gestalten – das ist eine Bewegung, die von Niederösterreich ausgehend nun auch Brandenburg erreicht hat. Absicht ist es, die Menschen für eine naturnahe Gestaltung und Pflege ihrer Privatgärten und öffentlicher Grünräume zu gewinnen, sie zu beraten und mit praktischen Tipps zu unterstützen.

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Schwitzen fürs Moor

13 Personen - Frauen, Männer und Kinder - posieren vor der Kamera mit Arbeitsgeräten, wie Spaten, Harke und Motorsäge.

Meldung vom 10.10.2022: Freiwillige haben bei einem Wochenend-Arbeitseinsatz Moorplomben nahe der „Kleinen Hölle“ in der Calauer Schweiz gebaut. Für eine Fortsetzung werden Mitstreiter und Unterstützer gesucht.

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25 Jahre Naturpark

Blick über Wiesen und Äcker, die durch Bäume und Hecken aufgelockert werden. Dahinter ist ein Hügel zu sehen, der von Wald bedeckt ist.

Meldung vom 06.09.2022: Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken, seine Verwaltung und seine Ranger bestehen im September ein Vierteljahrhundert. Ihre Arbeit gilt der Förderung des Naturschutzes und der Regionalentwicklung.

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Gewinner des Naturpark-Fotowettbewerbs

Eine Frau und drei kleine Kinder stehen am Ufer eines Sees und schauen auf die glatte Wasseroberfläche.

Meldung vom 05.09.2022: Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern des Naturpark-Fotowettbewerbs „Lieblingsorte im Naturpark"! Eine Auswahl der Wettbewerb-Fotos ist im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ausgestellt.

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Naturpark verbindet – seit 25 Jahren

Vor einem Gebäude stehen und sitzen Leute.

Meldung vom 04.09.2022: Zum 25-jährigen Bestehen des Naturparks und seiner Ranger fand im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ein Familienfest statt. Neben leckerem Essen und guten Getränken gab es für die Gäste viel zu erfahren und mitzumachen.

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Managementpläne als Grundlage für Naturschutzmaßnahmen

Eine alte Eiche mit einem mächtigen Stamm reckt ihre dicken knorzeligen Äste in den Winterhimmel.

Meldung vom 01.09.2022: Die Managementpläne für 25 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) im Naturpark Niederlausitzer Landrücken wurden 2022 fertiggestellt. Nun werden die vorgeschlagenen Maßnahmen nach Abstimmung mit den Eigentümern und Landnutzern zeitlich gestaffelt umgesetzt.

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Was tun wenn der Wolf kommt?

Wolf (Canis lupus) | Foto (captive): Steffen Bohl

Meldung vom 25.04.2022: Der Wolf kommt fast flächendeckend im Süden Brandenburgs vor und ist auch im Naturpark Niederlausitzer Landrücken zuhause. Die Wahrscheinlichkeit, auf seine Spuren zu treffen, ist recht hoch. Im Falle eines Nutztierrisses mit Verdacht auf den Wolf, ist Folgendes zu beachten:

Scharenweise: Saat- und Blässgänse

fliegende Gänse am blauen Himmel

Tausende nordische Gänse flüchten vor dem sibirischen Winter nach Mitteleuropa. Hauptsächlich Saatgänse und Blässgänse verweilen ab Ende September im Luckauer Raum.

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Niederlausitzer Landrücken Nuthe-
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Niederlausitzer Rarität: Niederlausitzer Tieflandfichte

Fichten recken sich in einem Wald dem Himmel empor. Schnee liegt schwer auf ihren dunkelgrünen Zweigen.

Die echte Niederlausitzerin unterscheidet sich äußerlich kaum von der Gemeinen Fichte. Doch sie ist besser an die hier herrschenden Witterungsbedingungen angepasst.

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Schmuckes Federvieh: Silberreiher

Wie ein Pfeil fliegt ein schneeweißer Reiher mit gelbem Schnabel durchs Bild. Sein Körper ist langgestreckt, die Flügel schlagen kraftvoll. Vor dem fast schwarzen Hintergrund strahlt der Vogel förmlich.

Mit ihrem hellen Federkleid sind die Silberreiher unverkennbar. In den Wintermonaten können wir sie oft an den Seeufern beobachten.

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Niederlausitzer Landrücken Dahme-Heideseen Schlaubetal
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Spuren des Fischotters

Eine Tritt- und Schleifspur führt über eine glatte, schneebedeckte Fläche Richtung Horizont, an dem ein dunkler Waldgürtel quert.

Matsch und Schnee offenbaren die Anwesenheit des Wassermarders.

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Immer grün: Rippenfarn

Porträt des Farns: Dunkelgrüne, gefiederte, längliche Blätter hängen bogig über dem Boden. Obendrauf liegt ein wenig Schnee.

Die sattgrünen Blattrosetten des „Geißleiterlis“ setzen Akzente im Wintergrau.

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Wintergäste: Singschwäne

Ein kleiner Trupp Singschwäne (erkennbar am gelben Schnabel) treibt in winterlicher Szenerie. Die tiefstehende Morgensonne gibt dem Schilf und den Bäumen im Hintergrung einen rötlichen Schimmer und lässt die weißen Vögel "leuchten".

Singschwäne aus Skandinavien und dem Baltikum überwintern im Naturpark. Man begegnet ihnen auf Äckern und – besonders eindrucksvoll – an ihren Schlafplätzen.

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In stiller Nacht: Käuzchenrufe

Ein kleiner braun-weiß gefleckter Kauz mit großem Kopf sitzt auf einem Ast des eines Fichtenstamms. Mit leuchtend gelben Augen beobachtet er die Umgebung.

In den Wäldern auf dem Landrücken ertönt in frostigen Winternächten das Balzlied der Raufußkäuze.

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Vom Säen und Ernten: Samenflug der Birken und Erlen

An einem Zweig hängen von Wasser benetzte kleine, schwarze Zapfen der Erle.

Mit Millionen Samen sorgen die Bäume für Nachwuchs – und für Nahrung für viele Vögel.

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