Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

04.12.2019
FFH-Managementplanung: Einladung zur Präsentation der 2. Entwürfe für die rAG 2/5

Vorstellung und Diskussion der 2. Entwürfe zu den FFH-Gebieten Gahroer Buchheide, Sandteichgebiet sowie Drehnaer Weinberg und Stiebsdorfer See

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Fotowettbewerb "Fasziniation auf sechs Beinen - Insekten im Fokus"

Eine Hummel fliegt auf die Öffnung einer violetten Taubnesselblüte zu.

Meldung vom 01.07.2019: Hobbyfotografen sind aufgerufen, Insekten zu beobachten und zu fotografieren. Der Fotowettbewerb von Naturparkverwaltung und Heinz Sielmann Stiftung läuft bis Februar 2020.

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Der Naturkundliche Jahresbericht 2018

Meldung vom 12.11.2018: ... kann hier heruntergeladen werden.

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Auerhuhn

Das Auerhuhn ist die größte mitteleuropäische Hühnerart. Der hier abgebildete Hahn hat ein schwarzes Gefieder, nur die Federn der Flügel und des Laufs sind braun. Auffallend sind der weiße Schnabel und die rote, nackte Hautstelle über dem Auge sowie der schwarze Kehlbart und das blaugrün glänzende Brustschild.

Seit 2012 gibt es wieder Auerhühner in der Niederlausitz. In den weiten Waldgebieten ziehen sie ihren Nachwuchs groß.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Gut Ogrosen

Obst- und Gemüsertheke

Gleich vier Biobetriebe bieten auf dem Ogrosener Gut ihr Produkte und mehr an.

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Bunte Beeren: Wildfrüchte

Zahlreiche knallrote Beeren hängen an stacheligen Zweigen.

Wildsträucher bieten jetzt einen Augen- und Gaumenschmaus.

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Efeu

Im Herbst bis in den Winter hinein blüht der Efeu. Von dem späten Nektarangebot profitieren zahlreiche Insekten.

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Fleißiger Waldarbeiter: Eichelhäher

Ein großer Vogel sitzt auf einem Stück Holz. Brust und Rücken sind braun, der Schwanz schwarz. Affällig sind blau-schwarze Federn und den Flügeln und ein schwarzer "Bart" links und rechts des Schnabels.

Im Herbst versteckt der Eichelhäher Eicheln, Bucheckern und Haselnüsse und sorgt so – ungewollt – für die Verbreitung der Gehölze.

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Scharenweise: Saat- und Blässgänse

fliegende Gänse am blauen Himmel

Tausende nordische Gänse flüchten vor dem sibirischen Winter nach Mitteleuropa. Hauptsächlich Saatgänse und Blässgänse verweilen ab Ende September im Luckauer Raum.

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Niederlausitzer Rarität: Niederlausitzer Tieflandfichte

Eine düstere Szenerie: Vor wenigen in der Sonne leuchtenden, bunt gefärbten Laubbäumen zeichnen sich die Silhouetten von Nadelbäumen ab. Auf den von Farnen bedeckten Boden im Vordergrund dringt kaum Licht.

Die echte Niederlausitzerin unterscheidet sich äußerlich kaum von der Gemeinen Fichte. Doch sie ist besser an die hier herrschenden Witterungsbedingungen angepasst.

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Schmuckes Federvieh: Silberreiher

Wie ein Pfeil fliegt ein schneeweißer Reiher mit gelbem Schnabel durchs Bild. Sein Körper ist langgestreckt, die Flügel schlagen kraftvoll. Vor dem fast schwarzen Hintergrund strahlt der Vogel förmlich.

Mit ihrem hellen Federkleid sind die Silberreiher unverkennbar. In den Wintermonaten können wir sie oft an den Seeufern beobachten.

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Spuren des Fischotters

Eine Tritt- und Schleifspur führt über eine glatte, schneebedeckte Fläche Richtung Horizont, an dem ein dunkler Waldgürtel quert.

Matsch und Schnee offenbaren die Anwesenheit des Wassermarders.

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Um Fürstlich Drehna spazieren

Gruppe von Menschen vor dem Schlosseingang

Auf dem Rundweg lässt sich das abwechslungsreiche Umfeld des historischen Schlossensembles erkunden.

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Wanderwege in der Calauer Schweiz

Ein Weg führt bergauf in einen Kiefernwald.

Am Nordrand der Calauer Schweiz lohnen sich ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen. Hier gibt es steile Hänge, markante Schluchten und zahlreiche Quellen.

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Niederlausitz-Museum Luckau

Ausstellungsraum

Das natur- und kulturhistorische Museum befindet sich im einstigen Dominikaner-Kloster, das noch bis 2005 als Justizvollzugsanstalt genutzt wurde. Die (Kultur-) Kirche empfängt Gäste zu verschiedenen Veranstaltungen.

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Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich Drehna

Männer mit Wathosen im Wasser stehend halten ein Netz mit Fischen darin

Teichwirtschaft und Fischerei haben Tradition im Naturpark. Allein in und um Fürstlich Drehna ließen die zeitweiligen Schlossherren zu Lynar 36 Teiche errichten. Noch heute werden die meisten Teiche bewirtschaftet.

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Schulmuseum Schwarzenburg

Ein einstöckiges Gebäude mit hellgelber Fassade und rotem Dach. Ein Teil, der mit Bogenfenstern und einem Kreuz auf dem spitzzulaufenden Dach ausgestattet ist, erinnert an einen Kirchenbau.

Einst vereinte das Gebäude Kirche, Schule und Lehrerwohnung, heute ist es ein Museum.

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Oldtimer-Museum „Mobile Welt des Ostens“

Eingang zum Museum. Die Gebäudefront  besteht fast ausschließlich aus großen Fenstern. Darüber steht in roten Buchstaben: Ausstellung "Mobile Welt des Ostens".

Mehr als 200 Fahrzeuge und Accessoires werden hier präsentiert.

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Cartoonmuseum Brandenburg in Luckau

In einem Raum mit Vitrinen und beleuchteten Tafeln betrachten Leute die Ausstellung.

Erstes und einziges Museum für Komische Kunst in der Region Berlin-Brandenburg.

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