Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Als Land der Gegensätze präsentiert sich die Naturlandschaft im Süden Brandenburgs: Der namengebende Landrücken ist von weiten Wäldern bedeckt; an seinem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. In der Ebene erstrecken sich Ackerlandschaften, in die kleine Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen eingestreut sind.

Ganz anders zeigen sich die Bergbaufolgelandschaften, die Hinterlassenschaften des Kohleabbaus. Durch die Flutung der Restlöcher und den Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs große Seen und weitere Gewässer entstanden. Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf den ehemaligen Kippen sind wertvoll für Tiere und Pflanzen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer dieser Landschaft für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben und empfängt Gäste am Rand des Schlabendorfer Sees.

Im Herbst sorgen tausende im Luckauer Becken rastende Kraniche und Wildgänse für ein besonders eindrucksvolles Spektakel.  Im Frühjahr zieht Brandenburgs größte Möwenkolonie Vogelfreunde an. Sehenswert sind die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten. 

Wandern, Rad fahren und Tierbeobachtungen sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Region zu genießen. In der Naturpark-Info in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen ist mehr über die Angebote des Naturparks zu erfahren.

Aktuelles & Empfehlungen

Weitere Tipps für Erkundungen des Naturparks finden Sie im Hauptmenü.

Mehr Wasser in der Hölle – Umweltministerium fördert Moorrenaturierung in der Calauer Schweiz

Im Wald arbeitet ein Bagger. Mit seiner Schaufel drückt er Pfähle in den Boden. Ein Bauarbeiter steht daneben.

Meldung vom 25.02.2021: In der „Hölle“ im Naturschutzgebiet Calauer Schweiz wird gebaut. Aktuell verfüllen Bagger Gräben, um das geschädigte Moor wiederzubeleben. Dafür werden rund 150.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus dem Landeshaushalt bereitgestellt.

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Einsendefrist für Naturpark-Fotowettbewerb "Wildnis in Siedlungen" verlängert

Ein Löwenzahn hat seine gelben Blüten am Rande einer Straße entfaltet. Die Pflanze wurzelt direkt im Aphalt.

Meldung vom 08.02.2021: Unter dem Motto „Wildnis in Siedlungen“ sind Hobbyfotografen aufgerufen, Wild-Pflanzen und -Tiere in Dörfern und Städten des Naturparks aufzuspüren und zu fotografieren. Neuer Einsendeschluss ist der 28. Mai 2021.

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Neues aus dem Auerhuhnprojekt

Meldung vom 09.12.2020: Zum Jahresende gibt es noch einmal Informationen aus dem Auerhuhnprojekt. Dr. Alexander Zimmermann stellt Ihnen die aktuelle Situation vor.

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Niederlausitzer Heidelandschaft Niederlausitzer Landrücken
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Was tun wenn der Wolf kommt?

Wolf (Canis lupus) | Foto (captive): Steffen Bohl

Meldung vom 30.11.2020: Der Wolf kommt fast flächendeckend im Süden Brandenburgs vor und ist auch im Naturpark Niederlausitzer Landrücken zuhause. Die Wahrscheinlichkeit, auf seine Spuren zu treffen, ist recht hoch. Im Falle eines Nutztierrisses mit Verdacht auf den Wolf, ist Folgendes zu beachten:

Achtung: Radwege-Sperrung Bergen – Wanninchen

An einem Weg im Wald steht ein Sackgassen-Schild.

Meldung vom 09.11.2020: Der Radweg Fürstlich Drehna – Bergen – Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen wird Stück für Stück asphaltiert. Zwischen Bergen und Wanninchen können Baufahrzeuge die Durchfahrt behindern.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Biosphärenreservat Spreewald
Niederlausitzer Landrücken Spreewald
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Naturkundlicher Jahresbericht 2019

Meldung vom 02.11.2020: Der Naturkundliche Jahresbericht für kann hier heruntergeladen werden.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken
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Expedition Erdreich

 

Meldung vom 15.07.2020:

Mit Teebeuteln den Boden erforschen – das hört sich im ersten Moment wie ein Scherz an - ist aber tatsächlich eine deutschlandweite Citizen-Science-Aktion zum Mitmachen für alle, die neugierig auf das Leben in...

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Biosphärenreservat Spreewald
Spreewald
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Fotogalerie "Fasziniation auf sechs Beinen - Insekten im Fokus"

Eine Fliege - formatfüllend fotografiert.

Meldung vom 26.06.2020: Beeindruckende Nahaufnahmen von kleinen und winzigen Krabbeltieren hatten 24 Hobbyfotografen im Rahmen des Naturpark-Fotowettbewerbs eingereicht. Anstelle einer Ausstellung gibt es hier eine Bilderschau.

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Gut Ogrosen

Obst- und Gemüsertheke

Gleich vier Biobetriebe bieten auf dem Ogrosener Gut ihre Produkte und mehr an.

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Schlosspark Sonnewalde

Eine Brücke aus dicken Feldsteinen überspannt einen zugefrorenen Graben. Ringsum liegt Schnee. Darüber recken alte Bäume ihre knorzligen Äste in den blauen Himmel-

Klein aber fein: der Schlosspark Sonnewalde mit seinen alten Bäumen und vielen Wasserflächen.

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Barockschloss und Landschaftspark Altdöbern

Ansicht eines Schlosses mit vielen Fenstern an der Frontseite. Das Haus strahlt in der Sonne. Eine Frauen-Statue links und ein mächtiger Laubbaum rechts umrahmen die Szenerie.lauem Himmel

Das Schloss- und Parkensemble ist das Glanzstück der Stadt Altdöbern und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

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Fürstlich Drehna - Schloss- und Dorfensemble

Durch die blattlosen Äste und Zweige einer alten Eiche scheint ein ganz weißes Schloss durch. Die weiße Fassade strahlt in der Sonne, Dächer und Wiese sind von Schnee bedeckt.

Einer der schönsten Landschaftsparks im Süden Brandenburgs umrahmt das Wasserschloss Fürstlich Drehna.

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Wanderwege in der Calauer Schweiz

Blick in einen winterlichen Wald. Auf dem Boden liegt Schnee. Zwischen zwei dicken Bäumen steht eine Bank aus großen Steinen.

Am Nordrand der Calauer Schweiz lohnen sich ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen. Hier gibt es steile Hänge, markante Schluchten und zahlreiche Quellen.

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Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich Drehna

Männer mit Wathosen im Wasser stehend halten ein Netz mit Fischen darin

Die Teichwirtschaft Fürstlich Drehna bewirtschaftet rund 30 Teiche in der Naturparkregion. Frisch- und Räucherfisch kann freitags im Hofladen gekauft werden.

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Käuzchensteig

Ein paar Leute stapfen bergan durch ein von Schnee überpudertes, hügeliges und von Bäumen bestandenes Gelände.

Vom Höllberghof führt der Rundweg über die Kuppen der eiszeitlichen Endmoräne und durch den Kessel der Höllenberge.

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Am Wiedehopfweg wird gebaut

Am Ufer eines Sees: In der glatten Wasserfläche spiegelt sich der strahlend blaue Himmel ebenso wie die hoch aufragenden, zerklüfteten Uferböschungen aus hellem Sand. Auf einem flacheren Uferabschnitt im Vordergrund stehen locker verteilt einige Birken und Kiefern in frischem Grün.

Wegen Baumaßnahmen kann der Wiedehopfweg zwischen Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen und Bergen abschnittsweise schlecht oder gar nicht passierbar sein.

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Spuren des Fischotters

Eine Tritt- und Schleifspur führt über eine glatte, schneebedeckte Fläche Richtung Horizont, an dem ein dunkler Waldgürtel quert.

Matsch und Schnee offenbaren die Anwesenheit des Wassermarders.

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Niederlausitzer Rarität: Niederlausitzer Tieflandfichte

Fichten recken sich in einem Wald dem Himmel empor. Schnee liegt schwer auf ihren dunkelgrünen Zweigen.

Die echte Niederlausitzerin unterscheidet sich äußerlich kaum von der Gemeinen Fichte. Doch sie ist besser an die hier herrschenden Witterungsbedingungen angepasst.

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Wintergäste: Singschwäne

Ein kleiner Trupp Singschwäne (erkennbar am gelben Schnabel) treibt in winterlicher Szenerie. Die tiefstehende Morgensonne gibt dem Schilf und den Bäumen im Hintergrung einen rötlichen Schimmer und lässt die weißen Vögel "leuchten".

Singschwäne aus Skandinavien und dem Baltikum überwintern im Naturpark. Man begegnet ihnen auf Äckern und – besonders eindrucksvoll – an ihren Schlafplätzen.

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Naturpark Niederlausitzer Landrücken Naturpark Nuthe-Nieplitz
Niederlausitzer Landrücken Nuthe-
Nieplitz
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Vom Säen und Ernten: Samenflug der Birken und Erlen

An einem Zweig hängen von Wasser benetzte kleine, schwarze Zapfen der Erle.

Mit Millionen Samen sorgen die Bäume für Nachwuchs – und für Nahrung für viele Vögel.

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In stiller Nacht: Käuzchenrufe

Ein kleiner braun-weiß gefleckter Kauz mit großem Kopf sitzt auf einem Ast des eines Fichtenstamms. Mit leuchtend gelben Augen beobachtet er die Umgebung.

In den Wäldern auf dem Landrücken ertönt in frostigen Winternächten das Balzlied der Raufußkäuze.

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Immer grün: Rippenfarn

Porträt des Farns: Dunkelgrüne, gefiederte, längliche Blätter hängen bogig über dem Boden. Obendrauf liegt ein wenig Schnee.

Die sattgrünen Blattrosetten des „Geißleiterlis“ setzen Akzente im Wintergrau.

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Frühlingsauftakt: Amphibienwanderung

Drei dicke braune Kröten hocken aufeinander und halten sich gegenseitig fest.

Mit dem Ausklingen des Winters treibt es die Amphibien aus ihren Winterquartieren. Naturwacht und ehremamtliche Helfer sorgen an mehreren Orten im Naturpark dafür, dass die Tiere heil über die Straße kommen.

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