Sielmann Stiftung

Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge gegründet, um aktiv Naturschutzprojekte umzusetzen sowie Natur-Erlebniszentren, insbesondere für Kinder und Jugendliche, zu schaffen. Die Ziele der Stiftung sind:

  • letzte Refugien für bedrohte Tier- und Pflanzenarten erhalten

  • Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen

  • die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren

  • das Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren

In Brandenburg existieren fünf „Sielmanns Naturlandschaften“, große Landschaften, die zum Schutz erworben wurden. Die Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen war das erste große Projekt dieser Art. Seit dem Jahr 2000 kaufte die Stiftung im Naturpark Niederlausitzer Landrücken über 3.000 Hektar ehemalige Bergbauflächen und weitere 270 Hektar beeinträchtige Moor- und Waldflächen. In Zusammenarbeit mit der Naturparkverwaltung setzte sie auf ihren Flächen zahlreiche Naturschutz-Projekte um: die Wiederherstellung von Mooren und Verbesserung des Wasserrückhalts, die Sicherung wertvoller Feuchtgebiete für den Amphibienschutz, den Erhalt von Streuobstwiesen, Trockenrasen und Heideflächen. Auch im Bereich des Monitorings verschiedener Arten gibt es einen engen Austausch mit der Naturparkverwaltung.

Ihre Projekte und die Veränderungen der Bergbaufolgelandschaft mit ihrer besonderen Tier- und Pflanzenwelt macht die Heinz Sielmann Stiftung erlebbar. Sie betreibt das Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen, welches zugleich das Besucherzentrum des Naturparks Niederlausitzer Landrücken ist. Mit der umfangreichen Dauerausstellung „Landschaft im Wandel“, Führungen und Erlebnisangeboten, wie Touren im Kleinbus um die Bergbaufolgelandschaft und durch den Naturpark, öffnet das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen für Einheimische und Gäste die Tore zum Naturpark.