Aussichtstürme

Luckaitztaler Ziegelturm in der Calauer Schweiz

ein runder Turm aus rotbraunen Klinkersteinen und kleinen Fenstern reckt sich zum blauen Himmel empor
Aussichtsturm in der Calauer Schweiz © Claudia Donat

Der Klinkerturm erhebt sich mitten im größten NSG des Naturparks, der Calauer Schweiz, über die Baumkronen. Die Aussichtsplattform schwebt 38 Meter über dem Waldboden, 216 Stufen führen hinauf. Der Blick reicht bei klarer Sicht bis zur Calauer Stadtkirche im Norden, bis nach Cottbus und zum Kraftwerk Jänschwalde im Nordosten, zum Besucherbergwerk F 60 bei Finsterwalde im Südwesten und ins Lausitzer Bergland im Süden.

Der Aussichtsturm ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Luckaitztal, des Amtes Altdöbern und der Stadt Calau. Er wurde aus 93.850 Klinkern gemauert. Die Ziegel entstanden im Klinkerwerk Buchwäldchen (Wienerberger GmbH). Das Werk liegt nur einen Steinwurf vom Turm entfernt und brennt seit 1864 Ziegel aus Ton und Sand der Calauer Schweiz.

Der Turm ist nur zu Fuß erreichbar. Der kürzeste Weg beginnt am Rastplatz bei Weißag (Gemeinde Luckaitztal) und führt als schmaler Pfad durch bewegtes Gelände. Auch von Werchow und vom Bahnhof Luckaitztal gelangen Wanderer auf markierten Wegen dorthin.

Nähere Informationen zu Wandermöglichkeiten finden Sie 
im Tourenfaltblatt "Unterwegs auf dem Heedekornweg" und 
im Tourenfaltblatt "Unterwegs in der Calauer Schweiz"

Weitere Informationen zum Turm finden Sie 
auf der Internetseite des Amtes Altdöbern

 

Kranichturm am NSG Borcheltsbusch

Menschen schauen mit Ferngläsern von einem hohen Aussichtsturm
Kranichturm © Claudia Donat

Eine weite Sicht über Schilf- und Ackerflächen bis zu den Kippen der Bergbaufolgelandschaft und zum Höhenzug des Niederlausitzer Landrückens bietet zu jeder Jahreszeit der Aussichtsturm an der Straße zwischen Freesdorf und Goßmar. 72 Stufen führen zur 15 Meter hohen Plattform.

Kraniche, Gänse, Enten, Reiher, Fisch- und Seeadler, aber auch Füchse, Wildschweine, Nutrias können mit etwas Glück gesichtet werden. Besonders im Frühjahr schwappen aus dem Schilf die Gesänge von Moorfröschen, Rohrsängern, Rohrdommel, Blaukehlchen und anderen Sängern herüber. Im Herbst verweilen allabendlich Kraniche auf den Ackerflächen und übernachten in den Wasserflächen. In dieser Zeit ertönen manchmal die Brunftrufe der Rothirsche...

Hinweis: Aktuell ist der Kranichturm aus Sicherheitsgründen gesperrt. Reparaturmaßnahmen sind in Vorbereitung. Ziel ist, den Turm zur Kranich-Zugzeit wieder zu eröffnen. Der Biologische Arbeitskreis Luckau e. V. freut sich über Unterstützung durch Spenden (MBS Potsdam, DE66 1605 0000 3682 0232 40)

 

 

 

Aussichtsplattform im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen

Auf einer Aussichtsplattform stehen viele Leute, die über einen See unter blauem Himmel schauen.
"Vogelwarte" am Heinz Sielmann Natur-Erlebnsizentrum Wanninchen © Ralf Donat

Der Blick schweift weit über den neu entstandenen Schlabendorfer See, über Kippenformationen, die nach dem Bergbauende nur durch Wind und Regenwasser gestaltet wurden, und über Areale, auf denen bis heute Sanierungsgerät für die Sicherung der Bergbaufolgeflächen sorgt. Eine Insel wurde herausgearbeitet und wartet auf die Ansiedlung von Vögeln. Im Herbst und Winter tummeln sich tausende Gänse auf der großen Wasserfläche, in geschützten Ufer- und Flachwasserbereichen gehen zur Zugzeit tausende Kraniche nieder.

Die Aussichtsplattform ist über eine Rampe auch für Kinderwagen und Rollstühle befahrbar.
Sie befindet sich auf dem Gelände des Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrums und ist nur zu dessen Öffnungszeiten nutzbar.