Moorschutz „Quellhänge Waltersdorfer Mühlbusch“

Nordwestlich der Ortschaft Gehren befindet sich das Projektgebiet „Waltersdorfer Mühlbusch“. Ein ca. 16 Hektar großer, reich strukturierter, naturnaher und quelliger Bach-Eschenwald (FFH-Lebensraumtyp 91E0), der durch seine kompakte Lage und sein hohes Wasserdargebot in kürzeren Zeiträumen zu einem typischen, flächig überrieselten Quellmoor entwickelt werden konnte. Die durchgeführten Maßnahmen zum Verschluss des alten Mühlgrabens bewirkten neben einer Revitalisierung der wichtigsten Moor- und Überrieselungsflächen die Sicherung vor weiterführender Bodenerosion. Das Überschusswasser wird unterhalb des Projektgebiets vom alten Gehrener Mühlenfließ aufgenommen und sicher abgeführt. Hochwasserentlastungen sollen die nahe gelegene Wassermühle schützen. Flächen aus Moor-Revitalisierungen und dazugehörige vernässte Pufferflächen sind höchstens eingeschränkt wirtschaftlich nutzbar und daher durch Träger mit einem satzungsgemäßen oder gesetzlichen Naturschutzauftrag zu sichern. Hier übernahm die Heinz Sielmann Stiftung den Erwerb der Flächen und die Trägerschaft für das Projekt.

Bagger bei der Arbeit im Wald
Wasser rieselt über den Waldboden